Emscherland-Akkordeon-Orchester
Herne e.V.
1953

Konzert

Drei Tage lang hat der Besuch des Akkordeonorchesters Berlin in Herne gedauert, und das Highlight war unser gemeinsames Konzert in der Kreuzkirche am Samstag. Insgesamt waren gut 160 Personen in der Kirche, davon 120 Zuhörer und 40 Musiker, und damit war die Kreuzkirche gut gefüllt, wenn auch nicht überfüllt. Wie auch immer: Mit dieser Besucherzahl waren wir angesichts der immer noch tückischen Infektionslage hochzufrieden. Zum Schutz für andere und für sich selbst haben alle, Konzertbesucher genauso wie Akkordeonisten, Masken getragen. Nur während sie gespielt haben, durften die Musiker die Masken ablegen.

Das AOB eröffnete das Konzert mit einem tollen Programm. Drei Tangos von Carlos Gardel, Astor Piazzolla und Heinz Ehme gehörten zum Vortragsrepertoire, außerdem von Georges Bizet die L'Arlésienne Suite II und als vielumjubeltes Schlusswerk das Krimi-Puzzle von Matthias Hennecke, der sogar als Besucher im Publikum saß. Carsten Jenß, selbst Akkordeonist im AOB, hat die einzelnen Werke kenntnisreich und mit einem Augenzwinkern vorgestellt. Das Publikum spendete dem Akkordeonorchester Berlin und seinem Dirigenten Detlef Quaas reichlich und hochverdienten Applaus.

Nach einer kurzen Umbaupause war es das Emscherland Akkordeonorchester, das das Programm fortgesetzt hat, zunächst mit einem komplexen Werk von Gennadi Tschernov, nämlich mit seiner Introduktion, Scherzo - Toccata. Mit Werken von Giovanni Rossini (Ouvertüre des Barbier von Sevilla) und Aram Chatschaturjan (Sinfonische Tänze) haben wir dann mehr auf eingängigere Musik gesetzt, und mit Mas que nada und dem Thema aus Mission Impossible ging es am Ende so richtig ab. Viel Applaus für das EAO und seinen Dirigenten Martin Dejnega

Und zuletzt die Zugabe - Copacabana. Beide Orchester haben zusammen gespielt, 40 Musiker und vor allem: Musikerinnen unter der Leitung unseres Gastes Detlef Quaas! Begeisterung im Publikum, viel und herzlicher Beifall, alle waren zufrieden.

Hier das Programm zum Nachlesen

Einer darf nicht vergessen werden: Bürgermeister Kai Gera hat im Namen der Stadt Herne zu Beginn dieses schönen Nachmittags unsere Berliner Gäste herzlich begrüßt und das Engagement beider Orchester gewürdigt, die den kompletten Erlös der Spendensammlung am Ende des Konzertes der Initiative "Herner helfen Ukrainern" zur Verfügung stellen. Umso schöner, dass auch das Presbyterium der Kreuzkirche und die Pfarrerin Melanie Jansen auf eine Miete für die Nutzung des Kirchenraumes verzichtet haben. Wir sind dafür sehr dankbar.

Fotos: Dirk Achenbach, Süleyman Melik

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